Mittwoch, 26. März 2014

Montag, 28. Mai 2012

Kanalrunde am Pfingstmontag



Am frühen Nachmittag ging es in Moabit los, vorbei am Westhafen und weiter entlang des Kanals. Die Strecke war, bis auf das letzte Stück über Nauen, identisch mit der am Himmelfahrtstag. Das Wetter war perfekt - es war weder zu kalt noch zu heiß. Nur leider waren diesmal wieder viele gemütliche Freizeitradler auf dem Kanalweg unterwegs, so daß ein Großteil der Strecke als Slalom gefahren werden mußte. Es wird wohl wieder mal Zeit, eine neue Strecke zu erkunden...
Unangeleinte Köter - eine wahre Freude für alle Radler und Dauerläufer
Dank den Riedels brauchten wir keine Bananen und Müsliriegel, sondern wurden mit Kaffee, Kuchen und Grillwürstchen versorgt! Nach dem schönen Grillabend machte ich mich gegen 19:00 Uhr auf den Weg zurück nach Berlin. Mit Rückenwind und freier Bahn (nicht zuletzt wegen meiner neuen 140 dB Fahrradhupe) ging es mit hoher Geschwindkeit in die Hauptstadt, wo ich noch vor 20:00 Uhr wieder zu Hause war und dort dann 105 Kilometer auf der Uhr hatte.

Freitag, 18. Mai 2012

Vatertagswiedervereinigungsherrenrunde


Geschlagene 6 Monate hat es gedauert, bis die RSG Teufelsberg wieder geschlossen durch Berlin und Brandenburg geradelt ist. Da es immer schwieriger wird, bedingt durch berufliche oder familiäre Verpflichtungen, alle unter einen Hut zu bekommen, war diese Tour also etwas ganz besonderes. Zur Feier des Tages hatten wir uns dann auch eine quasi autofreie Strecke ausgesucht. 


Über Berlin Spandau ging es immer am Wasser entlang nach Henningsdorf, vorbei an Horden von Vatertags-Radlern und saufenden Herrenrunden. Ab Henningsdorf lichteten sich dann die Reihen und man konnte auf der herrlichen Kanalstrecke Richtung Schönwalde auch mal ein bisschen Gas geben. Ab hier ging es immer schön den Havelland Radweg entlang Richtung Paaren im Glien. Dort wurde nicht wie üblich die linke Abfahrt Richtung Nauen genommen, sondern nach einem Tipp meines Chefs geradeaus weiter gefahren. Und siehe da, ein wunderbar asphaltierter Radweg zog sich mitten durch Felder, Wiesen und Wälder. 


Da fährt man hier schon jahrelang mit seinem Rennrad durch die Gegend und hat keine Ahnung, was für wunderbare Strecken noch unentdeckt auf einen warten. An der L 273 angekommen ging es dann über Nauen auf altbekannten Pfaden wieder zurück nach Falkensee. Am Ende hatte ich 85 km auf der Uhr und durfte feststellen, dass das Wintertrainig auf der Rolle und die regelmäßigen Runden auch bei unter 10 Grad mir einen klitzekleinen Leistungsvorsprung gegenüber meinen Radsportkameraden verschafft hat. Aber das wird schon noch. 

Donnerstag, 3. Mai 2012

Performance is the name of the game


Samstag, 12. November 2011

Herbstrunde 2011


Wer hätte gedacht, dass wir zumindest in ¾ Besetzung im November noch mal eine gemeinsame Runde drehen. Traditionell trafen wir uns für die Herbstrunde an der Tanke Gotower Strasse. Da der Weg bis Sacrow extrem stark befahren ist (speziell am Samstag Mittag) und ab Sacrow die Straße zu einer üblen Buckelpiste wird, haben wir den Weg bis nach Groß Glienicke etwas variiert. Über die Wilhelmstrasse ging es nach Seeburg und dann Richtung Potsdam. Hier ließ es sich wesentlich entspannter radeln. Mit gemäßigtem Tempo ging es dann über Fahrland, Falkenrehde, Priort zum B5 Outlet Center. Hier, wie immer, der totale Terror. Hier kann man wirklich froh sein, wenn einem „nur“ die Vorfahrt genommen wird. Ein so massives Aufkommen an durchgeknallten autofahrenden Shopping-Touristen sucht man wahrscheinlich im Rest der Republik vergeblich. Zwar ist das Stück, durch das man muss, vielleicht 500m lang, was ich da aber schon an beinah-Unfällen hatte, würde einen Otto Katalog füllen. Ok, ich übertreibe jetzt ein wenig, aber spaßig ist das nicht. Nachdem wir da heil durch sind, ging es direkt zum Bahnhof Falkensee, wo die Jungs gerade noch ihre Bahn erwischt haben. Schön war es und mit 7°C Höchsttemperatur auch noch gerade so erträglich.


Samstag, 17. September 2011

Harz die 2.



Wenn man sich ein bisschen mit Rennrädern auskennt, dann weiß man wahrscheinlich, das es 3 Arten von Kurbeln gibt. Auf der einen Seite hat man die Kompakt- und Dreifach-Kurbel, mit der auch der Flachland-Radler so halbwegs über die Berge kommt und auf der anderen Seite die Standardkurbel, die in den Bergen eigentlich nur von Profis verwendet wird. Von Profis und von Ralf. Mit einer kleinsten Übersetzung von 39/25 hat sich der Gute in den Harz gewagt.

Von Wernigerode aus ging es erst einmal wellig über Bad Harzburg nach Oker, wo der Anstieg in die Berge begann. Vorbei an Wildflüssen, Stauseen und Kletterwänden fuhren wir bei mäßiger Steigung aber ordentlichem Gegenwind Richtung Altenau. Dazwischen ein kurzes giftiges Stück mit über 10% Steigung. In Altenau ging es dann mit max. 12% erstmals so richtig zur Sache. Über Dammhaus fuhren wir dann links Richtung Sonnenberg ab. Hier artete es dann in echte Quälerei aus. Die ca. 5 km aufwärts schwankten zischen 8 und 12 % und zogen uns so langsam aber sicher die Kraft aus den Beinen. Hier fiel die Geschwindigkeit teilweise unter 10 km/h. Laut Ralfs eigener Aussage fehlten ihm hier so 2-3 Gänge. Zu allem Übel kachelten auch noch diverse Motorräder mit gefühlten 200 Sachen ziemlich knapp an uns vorbei.

Oben angekommen ging es dann rechts in einen Auto- und Motorrad-freien Forstweg. Hier konnten wir uns in einer längeren Abfahrt wieder einigermaßen erholen. Unten im Siebertal angekommen, erklommen wir den nächsten Berg, der zum Glück nicht so hoch war und sich gut fahren ließ. Danach links ab nach Sankt Andreasberg. Hier gaben wir uns dann das wohl steilste asphaltierte Stück Straße im Harz. Mit letzter Kraft konnte ich die 19% Steigung der Breiten Straße bezwingen. Mit Ralfs Kurbel war da gar nicht dran zu denken, so dass er schieben musste. Im nächsten Supermarkt wurden dann kurz die Getränke aufgefüllt und weiter ging es runter nach Odertal. Ja und was soll ich Euch sagen, nun ging es zur Abwechselung mal wieder bergauf. Auf der Bundesstraße 27 quälten wir uns bei 6 – 10 % nach oben.

Über Braunlage dann weiter nach Elend, wo wir natürlich am Ortsschild Bilder machen mussten. Immerhin kam mein Gemütszustand dem Ortsname mittlerweile ziemlich nah. Die letzte Steigung des Tages führte von Elend hoch nach Schierke. Sie ist zwar nicht besonders lang (etwas über 2 km), hat es aber mit 9 – 10 % noch einmal in sich. Und wenn die Kraft weg ist, tut so etwas dann doch schon richtig weh. Aber darum geht es ja, wenn man mit den Rad in die Berge fährt. Die restliche Strecke bestand dann eigentlich nur noch aus der Abfahrt Richtung Wernigerode. Am Ende des Tages stehen ca. 105 km mit etwa 1700 Höhenmeter zu Buche. Ziemlich kaputt aber glücklich ging des mit dem HEX dann wieder zurück nach Berlin. Zum Glück hatten wir im Gegensatz zur letzten Harztour durchgehend gutes Wetter, so dass ich nur ein durchweg positives Fazit ziehen kann.

Es würde mich wirklich freuen, wenn wir so eine Runde mal in kompletter Besetzung fahren würden. Und Ralf muss ich hier mal meinen Respekt zollen: wer mit so einer Kurbel und noch nicht ganz überwundener Erkältung so ein Tour fährt, gehört definitiv zu den Harten!!!

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