Montag, 28. Juli 2008

Dresden Race Day 2008 (120 km)



Mittlerweile sind viele Wochen vergangen. Doch es fällt mir immer noch schwer die richtigen Worte zu finden, um dieses außergewöhnliche Rennen zu beschreiben. An diesem Tag sind wir nicht nur an die physischen und psychischen Grenzen gefahren, wir sind so weit darüber hinausgefahren, daß wir diese Grenzen nur noch als in der Hitze flimmernde Streifen am Horizont wahrgenommen haben.

Noch nie zuvor haben wir uns so sehr für eine Sportveranstaltung verausgabt. Schmerzhafte Muskelkrämpfe, extreme Hitze, gnadenlose Berganstiege (Bobbahn), gut trainierte Konkurrenz, Brechreiz, Schwindel, Schmerz. Aber auch grandiose Aussichten, äußerst nette Zuschauer (die uns zum Teil mit ihren Gartenschläuchen eine kurze Erfrischung ermöglichten), gute Organisation der Rennleitung und Kuchen nach der Zieleinfahrt machten diesen Tag für uns zum besonderen Erlebnis!


Sonntag, 22. Juni 2008

Tour nach Wittenberge (180 km)


Heute sind wir nach Wittenberge gefahren. Da wir in nicht allzu ferner Zukunft mit dem Rad an einem Tag von Berlin nach Hamburg fahren wollen, sollte dies ein erster Langstreckentestlauf sein. Eine Tour durch drei Bundesländer: Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.




Wir fuhren von Berlin über Falkensee, Nauen und Ribbeck durch das wunderschöne Havelland. Mittags machten wir in Havelberg halt, wo wir uns nicht ganz radsportgerecht ernährten. Wir schlugen uns beim Griechen die Bäuche mit Gyros voll und hatten vielleicht auch dadurch den etwas anstrengenderen Teil der Strecke noch vor uns.



Wir wollten uns bei dieser Tour schon mal mit der Beschaffenheit des Weges vertraut machen, da wir spätestens 2009 mit dem Rad bis nach Hamburg fahren werden. Dies war nicht nur angenehm, besonders die letzten Kilometer vor Wittenberge machten uns doch sehr zu schaffen.




Jegliche Motivation – sofern man überhaupt noch davon sprechen konnte – war spätestens beim fünften Wegweiser nach Wittenberge wie weggeblasen. Diese Schilder standen in verschiedenen Abständen in Ortschaften durch die wir kamen. Doch jedesmal war die Entfernungsangabe die selbe. Immer 9 km!



Irgendwie haben wir es dann doch bis Wittenberge geschafft. In einem netten Eiscafe in der Nähe des Bahnhofs schaufelten wir dann noch schnell einen Eisbecher in uns rein, begossen unsere Tour mit einem halben Liter Spezi und fuhren dann mit der Bahn zurück nach Berlin.




Montag, 26. Mai 2008

Berlin Velothon 2008 (100 km)

Ein Rennen in unserer Stadt. Da durfte die Radsportgruppe Teufelsberg natürlich nicht fehlen. Berlins erstes großes Jedermannrennen machte viel Spaß, doch fielen auch einige Fahrer durch sehr aggressives und unsportliches Verhalten auf. Es spiegelte sich dort wahrscheinlich nur die gewöhnliche Bevölkerung wieder - und Berlin ist nun wirklich nicht dafür bekannt, besonders freundliche und nette Einwohner zu haben. Unnötig zu erwähnen das es diese durchaus auch gibt.


Auch die Strecke ist noch verbesserungswürdig. Es gab doch die ein oder andere Gefahrenstelle, die man bei vergleichbaren Rennen - zum Beispiel in Hamburg - so nicht kennt. Nach dem Rennen tranken wir im Tiergarten bei schönstem Sonnenschein noch ein Radler und besprachen die nächsten radsportlichen Vorhaben.


Montag, 20. August 2007

Hamburg Cyclassics 2007 (55 km)

Unser erstes Radrennen. In unserem Hamburg. Gutes Wetter, kein Sturz, beste Stimmung und viel Kraft in den Beinen. Das monatelange Training hat sich ausgezahlt.



Das Rennen war ein ganz besonderes Erlebnis. In der Nacht davor fanden wir wohl alle nicht genügend Schlaf, da uns diese Großveranstaltung mit insgesamt über 20.000 Fahrern in eine freudige und aufgeregte Stimmung versetzte.



Es lief für uns wirklich hervorragend, da wir uns alle unter den ersten 300 befanden. Und das in einem Rennen mit über 7.000 Fahrern. Ein gelungener Auftakt für die Radrennsportgeschichte der RSG Teufelsberg!

Sonntag, 21. August 2005

Die Geschichte unserer Radsportgruppe


Wir sind allesamt Exil-Hamburger, die es aus beruflichen Gründen nach Berlin verschlug. Hier gründeten wir 2005 die Radsportgruppe Teufelsberg. Anfangs bestand unsere Gruppe aus ambitionierten Mountainbikern, die hauptsächlich am und um den Teufelsberg im Berliner Grunewald fuhren. Wir haben uns daher nach unserer beliebtesten Mountainbikestrecke benannt.


Der Teufelsberg ist ein sehr geschichtsträchtiger Hügel, auf dem zuletzt die Amerikaner eine der wichtigsten Feindaufklärungseinheiten stationierten. Beim Gleitschirmfliegen auf diesem Hügel sah Ralf sehr viele Montainbiker und schlug vor, einmal dort zu fahren.


Seit dieser ersten Tour sind wir oft auf den Teufelsberg gefahren, aber auch in die Wälder in dieser Gegend. Es gibt dort viele geeignete Wege um den Teufelssee und interessante Strecken am Wannsee.






Die Mountainbikes sind mittlerweile den Rennrädern gewichen. Zur RSG Teufelsberg gehört neben Stefano, Sven und Ralf noch Markus, der Holgers Platz einnahm. Holger, ein Mitglied der ersten Stunde, gönnt sich eine längere sportliche Auszeit und wird hoffentlich irgendwann wieder zu uns stoßen.


Seitdem Ralf die anderen Mitglieder davon überzeugen konnte, auf Rennräder umzusatteln, fahren wir viel häufiger und mit größerer Regelmäßigkeit. 2007 meldeten wir uns zu unserem ersten Rennen an, den Hamburger Cylassics. Nach der letzten großen Trainingseinheit vor dem Rennen in Hamburg lernten wir Markus auf dem Weg zurück nach Berlin kennen. Auch er drehte auf dem Fläming-Teltow Skate Ring eine große Runde zur Vorbereitung. Seitdem fahren wir wieder zur viert. Dies ist wichtig, da mindestens vier Mitglieder benötigt werden, um bei Jedermannrennen in die Teamwertung zu gelangen.


Wir nehmen auch immer wieder gerne Gastfahrer und Freunde mit. So drehten Katja, Robert und Christian mit uns einige Runden durch das schöne Havelland. Auch Alto und Micha fuhren schon mit uns durch die stechmückenverseuchten Wälder Berlins.








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