Donnerstag, 3. Mai 2012

Performance is the name of the game


Samstag, 12. November 2011

Herbstrunde 2011


Wer hätte gedacht, dass wir zumindest in ¾ Besetzung im November noch mal eine gemeinsame Runde drehen. Traditionell trafen wir uns für die Herbstrunde an der Tanke Gotower Strasse. Da der Weg bis Sacrow extrem stark befahren ist (speziell am Samstag Mittag) und ab Sacrow die Straße zu einer üblen Buckelpiste wird, haben wir den Weg bis nach Groß Glienicke etwas variiert. Über die Wilhelmstrasse ging es nach Seeburg und dann Richtung Potsdam. Hier ließ es sich wesentlich entspannter radeln. Mit gemäßigtem Tempo ging es dann über Fahrland, Falkenrehde, Priort zum B5 Outlet Center. Hier, wie immer, der totale Terror. Hier kann man wirklich froh sein, wenn einem „nur“ die Vorfahrt genommen wird. Ein so massives Aufkommen an durchgeknallten autofahrenden Shopping-Touristen sucht man wahrscheinlich im Rest der Republik vergeblich. Zwar ist das Stück, durch das man muss, vielleicht 500m lang, was ich da aber schon an beinah-Unfällen hatte, würde einen Otto Katalog füllen. Ok, ich übertreibe jetzt ein wenig, aber spaßig ist das nicht. Nachdem wir da heil durch sind, ging es direkt zum Bahnhof Falkensee, wo die Jungs gerade noch ihre Bahn erwischt haben. Schön war es und mit 7°C Höchsttemperatur auch noch gerade so erträglich.


Samstag, 17. September 2011

Harz die 2.



Wenn man sich ein bisschen mit Rennrädern auskennt, dann weiß man wahrscheinlich, das es 3 Arten von Kurbeln gibt. Auf der einen Seite hat man die Kompakt- und Dreifach-Kurbel, mit der auch der Flachland-Radler so halbwegs über die Berge kommt und auf der anderen Seite die Standardkurbel, die in den Bergen eigentlich nur von Profis verwendet wird. Von Profis und von Ralf. Mit einer kleinsten Übersetzung von 39/25 hat sich der Gute in den Harz gewagt.

Von Wernigerode aus ging es erst einmal wellig über Bad Harzburg nach Oker, wo der Anstieg in die Berge begann. Vorbei an Wildflüssen, Stauseen und Kletterwänden fuhren wir bei mäßiger Steigung aber ordentlichem Gegenwind Richtung Altenau. Dazwischen ein kurzes giftiges Stück mit über 10% Steigung. In Altenau ging es dann mit max. 12% erstmals so richtig zur Sache. Über Dammhaus fuhren wir dann links Richtung Sonnenberg ab. Hier artete es dann in echte Quälerei aus. Die ca. 5 km aufwärts schwankten zischen 8 und 12 % und zogen uns so langsam aber sicher die Kraft aus den Beinen. Hier fiel die Geschwindigkeit teilweise unter 10 km/h. Laut Ralfs eigener Aussage fehlten ihm hier so 2-3 Gänge. Zu allem Übel kachelten auch noch diverse Motorräder mit gefühlten 200 Sachen ziemlich knapp an uns vorbei.

Oben angekommen ging es dann rechts in einen Auto- und Motorrad-freien Forstweg. Hier konnten wir uns in einer längeren Abfahrt wieder einigermaßen erholen. Unten im Siebertal angekommen, erklommen wir den nächsten Berg, der zum Glück nicht so hoch war und sich gut fahren ließ. Danach links ab nach Sankt Andreasberg. Hier gaben wir uns dann das wohl steilste asphaltierte Stück Straße im Harz. Mit letzter Kraft konnte ich die 19% Steigung der Breiten Straße bezwingen. Mit Ralfs Kurbel war da gar nicht dran zu denken, so dass er schieben musste. Im nächsten Supermarkt wurden dann kurz die Getränke aufgefüllt und weiter ging es runter nach Odertal. Ja und was soll ich Euch sagen, nun ging es zur Abwechselung mal wieder bergauf. Auf der Bundesstraße 27 quälten wir uns bei 6 – 10 % nach oben.

Über Braunlage dann weiter nach Elend, wo wir natürlich am Ortsschild Bilder machen mussten. Immerhin kam mein Gemütszustand dem Ortsname mittlerweile ziemlich nah. Die letzte Steigung des Tages führte von Elend hoch nach Schierke. Sie ist zwar nicht besonders lang (etwas über 2 km), hat es aber mit 9 – 10 % noch einmal in sich. Und wenn die Kraft weg ist, tut so etwas dann doch schon richtig weh. Aber darum geht es ja, wenn man mit den Rad in die Berge fährt. Die restliche Strecke bestand dann eigentlich nur noch aus der Abfahrt Richtung Wernigerode. Am Ende des Tages stehen ca. 105 km mit etwa 1700 Höhenmeter zu Buche. Ziemlich kaputt aber glücklich ging des mit dem HEX dann wieder zurück nach Berlin. Zum Glück hatten wir im Gegensatz zur letzten Harztour durchgehend gutes Wetter, so dass ich nur ein durchweg positives Fazit ziehen kann.

Es würde mich wirklich freuen, wenn wir so eine Runde mal in kompletter Besetzung fahren würden. Und Ralf muss ich hier mal meinen Respekt zollen: wer mit so einer Kurbel und noch nicht ganz überwundener Erkältung so ein Tour fährt, gehört definitiv zu den Harten!!!

Dienstag, 26. Juli 2011

Feierabendrunde Havelchaussee

Feierabendrunde zu dritt auf unserer Hausstrecke: Kronprinzessinenweg und Havelchaussee...

Samstag, 23. Juli 2011

Flaeming Skate (100 km)

Endlich mal wieder eine Tour in voller Besetzung! Wenn es auch etwas frisch war, hat es doch viel Spaß gemacht. Wir fuhren genau 100 Kilometer auf gut ausgebauten Radwegen durch den Niederen Fläming und das Baruther Urstromtal. Verträumte Dörfer, ehrwürdige Feldsteinkirchen, historische Mühlen und viele andere Zeitzeugen der älteren und jüngeren Geschichte säumten unseren Weg.

Dienstag, 31. Mai 2011

Und wieder Wittenberge

Eigentlich gehört diese Strecke mittlerweile zum festen Bestandteil des RSGT Saisonkalenders. Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass das Radsportjahr nur eine gutes war, wenn wir diese Tour mindestens einmal gefahren sind. Da wir es aber abwechslungsreich mögen, ging es dieses mal nicht in Berlin / Falkensee los, sondern erst einmal mit der Bahn nach Wittenberge um die Strecke von Hinten aufzurollen. Und auch den bekannten Weg über Bad Wilsnack haben wir uns dieses mal geschenkt und sind direkt in Wittenberge über die Elbe gefahren, um bis Havelberg die andere Seite der Elbe mal kennen zu lernen. Einen Teil der Strecke bin ich vor einigen Jahren mal mit dem Auto gefahren. Der Belag war mir da nicht wirklich gut in Erinnerung geblieben. Bei kräftigem Süd-West-Wind ging es erst einmal nach Seehausen. Dort machte Stefano in einer Baustelle direkt mal Bekanntschaft mit dem altmärkischen Sandboden, als er sich dort aufs Mett gelegt hat. Ist aber zum Glück glimpflich ausgegangen. Die Baustelle war aber nur ein kleiner Vorgeschmack auf dass, was nun folgen sollte. Bis zur Elbfähre bei Räbel wechselte der Straßenbelag zwischen rissigem Asphalt der Marke „DDR Rüttel“, Kopfsteinpflaster in bester Roubaix Manier und Schotter.

Nur in einigen Orten gab es mal eine kurze Erholung mit neuem Solidarpackt Asphalt. Als wir die Fähre erreicht hatten, waren Hände und Füße kaum noch zu spüren. Unserer guten Laune tat das aber keinen Abbruch. Da wir eh noch auf die Fähre warten mussten, wurden lustig Fotos gemacht und Fruchtriegel getauscht. Die von Alete kamen besonders gut an.

Nach der Fähre ging es ein kleines Stück auf Kopfsteinpflaster weiter bis wir Havelberg erreicht hatten. Ab hier war am Belag nichts mehr auszusetzen. Mit Wind von schräg hinten rollten wir in anständigem Tempo über Strohdene, Rhinow nach Friesack. Ab hier fiel Ralf aber immer wieder weit nach hinten, da der Sattel an seinem neuen Rad seinen Hintern mittlerweile in eine Brei-ähnliche Masse verwandelt hatte. Jeder weitere Kilometer wäre für ihn pure Quälerei gewesen und so sind Stefano und er dann in Paulinenaue in die Bahn gestiegen. Da ich schon ziemlich spät dran war, gab ich auf den letzten 34 km noch mal alles und war etwas über eine Stunde später Zuhause. Insgesamt standen dann 140 km auf der Uhr. Schön war es und das nächste mal nehmen wir ganz sicher wieder die alte Strecke.

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