Donnerstag, 19. März 2009

Mallorca 2. Etappe "La Moreneta" (105 km)

An unserem zweiten Tag auf der Insel ging es dann in die Berge. Doch zuvor justierte Rolf von Vamos24 noch den ein oder anderen Sattel und Lenker nach, bevor wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg nach Pollença machten. Von dort ging es dann weiter auf der Hauptstraße 220 in Richtung Sa Pobla, die wir nach einigen Kilometern jedoch wieder verließen, um dann auf einer ehemaligen Römerstraße durch den noch flachen Teil der Serra de Tramuntana zu fahren. Schon kurz vor Campanet nahmen die Hügel deutlich zu, wie auch die Gruppen von Rennradfahrern, die ebenfalls die Herausforderung suchten, welche die vor uns liegenden Berge für uns bereithielten.

Hinter Selva und Caimari ging es dann zur Sache und das Klettern begann. Nach einigen sehr anstrengenden Kilometern gab das Bergmassiv auf Höhe des Puig d’es Caragole dann einen atemberaubenden Blick hinunter ins Tal frei.



Von dort war es nicht mehr allzu weit bis zum Paß, dem Coll de sa Bataia, wo wir unsere Wasservorräte an einer Tankstelle aufüllten.

Unmittelbar hinter dem Paß stießen wir dann auf eine Kreuzung, an der wir leider rechts abbiegen mußten, da die Straße nach Sa Calobra wegen eines gewaltigen Erdrutsches gesperrt war. Die Strecke nach Sa Calobra ist aufgrund ihrer vielen Höhenmeter, der schier endlosen Serpentinen und den intensiven Anstiegen die anspruchsvollste der ganzen Insel. Sie wird nur sehr geübten und erfahrenen Radlern empfohlen. Vielleicht hat die Sperrung dieser Straße uns davor bewahrt, daß einige von uns das Interesse an Bergetappen gänzlich verlieren.

Nach einer kurzen und schnellen Abfahrt erreichten wir das Monasterio de Lluc, wo Stefano für uns den in unserem Radreiseführer empfohlenen Erdbeerkuchen bestellte. Der Kellner brachte uns vier starke Kaffees und vier Stück Apfelkuchen. Ob es an Stefanos Spanischkenntnissen oder an der Überforderung des Kellners lag werden wir wohl nie erfahren. Der Apfelkuchen war aber auch sehr lecker und stärkte uns für die Fahrt zum nächsten Paß, dem Coll de l’Era.

Dann hieß es Ohren anlegen, denn es folgte eine grandiose Abfahrt ins Tal. Hohe Geschwindigkeiten und die hervorragende Aussicht entschädigten uns für die zuvor erlittenen Qualen.


Bis Pollenca konnten wir ein Tempo von etwas 40 km/h halten, nur Unterbrochen durch zwei kleine Zwischenfälle. Marcus verließ kurz die Straße und fuhr in den Graben und Stefano rutschte die Kette vom Zahnrad. Weiter ging es nach Port de Pollenca und von dort auf der 221 in Richtung Formentor. Es folgte ein knackiger Anstieg auf 380 Meter zum Talaia d’Albercutx, einem alten Aussichtsturm, der die Inselbewohner vor Piratenangriffen schützen sollte. Von dort oben hatten wir eine phänomenale Aussicht auf das Küstengebiet.

Sehr gut zu sehen waren die Illa de Formentor, Alcúdia und die gesamte Badía de Pollença. Nach einer rasanten Abfahrt ließen wir Port de Pollença links liegen und fuhren direkt über Alcúdia zurück in unser Hotel, wo wir uns mit großem Appetit über das Abendessen hermachten.

Mittwoch, 18. März 2009

Mallorca 1. Etappe "Playa de Cullerassa" (45 km)


Wir machten uns mit der neuen Umgebung und den Leihrädern vertraut, indem wir eine erste kleine Runde drehten. Wir fuhren von Port d’Alcúdia nach Alcúdia und von dort an der Playa de Cullerassa entlang nach Pollença und weiter nach Port de Pollença. Dann war es auch schon Zeit zurückzufahren, um rechtzeitig zum Abendessen wieder im Hotel zu sein.

Auf nach Malle!

Heute wurde unser lang gehegter Traum wahr – die Radsportgruppe Teufelsberg landete in voller Besetzung auf dem Aeropuerto de Son Sant Joan, dem internationalen Flughafen Palmas. Unser erstes Übungslager unter der Sonne Mallorcas. Nachdem wir etwa eine Stunde lang auf unseren Transfer zum Hotel warten mußten, dauerte es eine weitere Stunde bis wir im Alcudia Garden Hotel in Port d’ Alcúdia ankamen. Selbstverständlich holten wir zuerst die zuvor im Internet gebuchten Rennräder ab, nachdem wir unsere Koffer auf die Zimmer brachten.

In unmittelbarer Nähe des Hotels befindet sich das Büro und die Werkstatt von Vamos24, wo wir unsere Rennräder in Empfang nahmen. Rolf von Vamos24 konfigurierte unsere nagelneuen Räder , montierte unsere Sättel und Pedale und wünschte uns eine gute Fahrt. Nach einem kleinen Imbiß in der wohl miesesten Frittenbude Mallorcas waren wir bereit für die vor uns liegenden Aufgaben.

Mittwoch, 11. März 2009

Radsportgruppentanz

Try JibJab Sendables® eCards today!

Sonntag, 1. März 2009

Teufelsbergsteiger

Heute ging es zum ersten Mal wieder auf den Teufelsberg. Und das dann gleich zehn Mal, um ein bißchen Kraft und Kondition für die Berge Mallorcas aufzubauen. Leider fuhren wir heute nur in halber Besetzung, aber vielleicht schaffen wir vor unserem Übungslager unter der Sonne Spaniens noch einmal eine gemeinsame Ausfahrt. Sven genoß es sichtlich, endlich wieder ohne die Rolle zu üben. Für mich war es nach meiner Bergetappe in der Schweiz auch ein wunderbarer Saisonauftakt in Berlin Das Wetter war ausgezeichnet und es war längst nicht mehr so kalt, wie die Tage zuvor. Mit jedem erneuten Erklimmen des Teufelbergs wurde es dann noch etwas wärmer...



Ich fuhr mit Sven noch zur Havelbrücke und danach alleine die Havelchaussee und den Kronprinzessinenweg entlang, da auf Sven schon das Mittagessen wartete. Das heißt alleine stimmt nicht so ganz - dort waren heute mehr Radler unterwegs als ein einigen lauen Sommerabenden. Viele nutzen das schöne Vorfrühlingswetter für eine Ausfahrt auf unserer beliebtesten Hausstrecke.



Und hier noch die Datenauswertung von Svens neuem Fahrradrechner:





Freitag, 20. Februar 2009

Die Schweiz...

...ist nicht nur zum Skifahren da. Ich war für eine Woche in der Schweiz und überlegte mir schon gestern auf der Skipiste, für einen Tag ein Bergfahrrad auszuleihen. Gesagt, getan – ich habe mich nochmals an dem Berg versucht, an dem ich vor zwei Jahren aufgrund totaler Erschöpfung fast scheiterte.



Da das Rad nicht über einen Fahrradrechner verfügte, kann ich leider keine genauen Angaben zur Länge der Strecke und den zurückgelegten Höhenmetern machen. Aber laßt Euch gesagt sein, es reichte absolut aus, um am Abend gut einschlafen zu können.





Nach den ersten Metern auf der Serpentinenstrecke dachte ich, es nicht zu schaffen. Aber schon nach der ersten halben Stunde baute sich genug Kampfgeist auf, um den Berg zu bezwingen. So anstrengend diese Bergetappen auch sein mögen, die grandiose Landschaft entschädigt den erschöpften Radsportfreund spätestens beim Erreichen des Gipfels. Ich freue mich schon sehr auf unser Übungslager auf Mallorca und besonders auf die dortigen Berge.



Beliebte Posts