Sonntag, 1. März 2009

Teufelsbergsteiger

Heute ging es zum ersten Mal wieder auf den Teufelsberg. Und das dann gleich zehn Mal, um ein bißchen Kraft und Kondition für die Berge Mallorcas aufzubauen. Leider fuhren wir heute nur in halber Besetzung, aber vielleicht schaffen wir vor unserem Übungslager unter der Sonne Spaniens noch einmal eine gemeinsame Ausfahrt. Sven genoß es sichtlich, endlich wieder ohne die Rolle zu üben. Für mich war es nach meiner Bergetappe in der Schweiz auch ein wunderbarer Saisonauftakt in Berlin Das Wetter war ausgezeichnet und es war längst nicht mehr so kalt, wie die Tage zuvor. Mit jedem erneuten Erklimmen des Teufelbergs wurde es dann noch etwas wärmer...



Ich fuhr mit Sven noch zur Havelbrücke und danach alleine die Havelchaussee und den Kronprinzessinenweg entlang, da auf Sven schon das Mittagessen wartete. Das heißt alleine stimmt nicht so ganz - dort waren heute mehr Radler unterwegs als ein einigen lauen Sommerabenden. Viele nutzen das schöne Vorfrühlingswetter für eine Ausfahrt auf unserer beliebtesten Hausstrecke.



Und hier noch die Datenauswertung von Svens neuem Fahrradrechner:





Freitag, 20. Februar 2009

Die Schweiz...

...ist nicht nur zum Skifahren da. Ich war für eine Woche in der Schweiz und überlegte mir schon gestern auf der Skipiste, für einen Tag ein Bergfahrrad auszuleihen. Gesagt, getan – ich habe mich nochmals an dem Berg versucht, an dem ich vor zwei Jahren aufgrund totaler Erschöpfung fast scheiterte.



Da das Rad nicht über einen Fahrradrechner verfügte, kann ich leider keine genauen Angaben zur Länge der Strecke und den zurückgelegten Höhenmetern machen. Aber laßt Euch gesagt sein, es reichte absolut aus, um am Abend gut einschlafen zu können.





Nach den ersten Metern auf der Serpentinenstrecke dachte ich, es nicht zu schaffen. Aber schon nach der ersten halben Stunde baute sich genug Kampfgeist auf, um den Berg zu bezwingen. So anstrengend diese Bergetappen auch sein mögen, die grandiose Landschaft entschädigt den erschöpften Radsportfreund spätestens beim Erreichen des Gipfels. Ich freue mich schon sehr auf unser Übungslager auf Mallorca und besonders auf die dortigen Berge.



Freitag, 30. Januar 2009

Tja, jetzt ist es endlich so weit. Die Radsportgruppe Teufelsberg absolviert ihr erstes Trainingslager auf Mallorca. Vom 18.03. bis zum 22.03.09 werden wir geschlossen unsere Grundlagenausdauer aber auch unsere Bergfestigkeit ausbauen. Zwei von uns bleiben sogar noch etwas länger, um den Abstand zur Rollentrainier-Fraktion ein wenig zu verringern. Die Vorfreude ist jedenfalls riesig und ich bin mir sicher, dass es ein neues Highlight in der noch kurzen Geschichte der RSG Teufelsberg werden wird.

Sonntag, 25. Januar 2009

Ein’ Erik Zabel, es gibt nur ein’ Erik Zabel...

Heute fuhren Radsportprofis aus verschiedensten Ländern beim 98. Berliner Sechstagerennen ihre Runden - und die RSG Teufelsberg war mit dabei. Allerdings nur in halber Besetzung, und nicht als Fahrer sondern als Zuschauer. Dieses legendäre Spektakel wollten wir uns schon immer mal genauer ansehen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Sven, der kurzerhand Freikarten für diese sportliche und gesellschaftliche Spitzenveranstaltung organisierte.





Wir sahen die erste und die zweite großen Jagd, die Champions Sprints International und das Steher-Championat. Als reine Straßenfahrer war es für uns sehr interessant zu sehen, wir die Profis die Bahnrunden meisterten.





Bei der Vorstellung der Fahrer war das Publikum entzückt. Als dann Erik Zabel angekündigt wurde, brüllte es dem nach Siegen gerechnet erfolgreichsten Straßenfahrer der letzten Jahrzehnte von der Tribüne entgegen: „Ein’ Erik Zabel, es gibt nur ein’ Erik Zabel...“. Ich kannte das Lied bislang nur in der Rudi Völler Version. Wir erlebten Zabel zum letzten Mal im Rennsattel, da er seinen Abschied vom aktiven Radsport erklärte. Der Berliner gewann das 98. Berliner Sechstagerennen, das dieses Jahr seinen hunderdsten Geburtstag feiert. Hier ein kleines Video seiner Ehrenrunde:





Wir hatten heute unseren Spaß und beschlossen gleich, nächstes Jahr wieder dabeizusein. Dann aber am Freitag- oder Samstagabend, mit anschließendem Tischfußballspielen und Radlertrinken...


Montag, 24. November 2008

Die singende Radsportgruppe

Gestern war es endlich so weit. Wir trafen uns in Friedrichshain zum Steak essen, Bier trinken und Karaoke singen. Die offizielle Jahresabschlußfeier der Radsportgruppe Teufelsberg. Im San Diego Steakhaus aßen wir erst einmal leckere Steaks, eine wichtige Grundlage für das, was noch folgen sollte...

Zur Freude aller aktiven Mitglieder beehrte uns Holger, der sich nach längerer sportlicher Auszeit eventuell in der neuen Saison 2009 wieder zu uns gesellen wird. Auch Alex, Fan der Radsportgruppe und regelmäßiger Leser unseres Blogs, kam zum Essen vorbei. Bislang konnte er sich noch nicht dazu durchringen, der Radsportgruppe beizutreten. Daran arbeiten wir noch...


Nach dem Essen gab es zum Nachtisch noch einen Grappa. Danach machten wir einen ausgiebigen Verdauungsspaziergang durch das winterliche Ost-Berlin.



In der Speisegaststätte "Schneeweiß" legten wir einen Zwischenstop auf unserem Weg zur Karaokebar ein. Sven recherchierte zuvor im Internet nach dem berühmt-berüchtigten "Schierker Feuerstein", ein Kräuterschnaps aus dem Harz. Dieses Gebräu sollte den obligatorischen Jägermeister ersetzen und im "Schneeweiß" erhältlich sein. Dem war leider nicht so. Also tranken wir in dem schicken Restaurant nur ein weiteres Bierchen, und weiter ging es zu Fuß in Richtung Kreuzberg.


In Monster Ronson's Ichiban Karaoke Bar in der Warschauer Straße ging es dann so richtig zur Sache. Die Bilder sprechen wohl für sich...










Donnerstag, 13. November 2008

Monotonie unterm Dach

Minusgrade, Dunkelheit und Regen lassen dem ambitionierten Rennrad-Freund keine andere Wahl als den eigenen Hobel im Herbst / Winter auf die Rolle zu stellen. Jeder, der mal eine Stunde auf so einem Teil verbracht hat weiß, wie stumpfsinnig und öde eine solche Einheit sein kann. Ich zwinge mich zumindest einmal die Woche auf die Rolle, um wenigstens etwas von der im Sommer aufgebauten Kondition mit über den Winter zu retten.
Fürs Wochenende bin ich dann soweit winterfest ausgestattet, dass ich eine zwei- bis dreistündige Einheit draußen absolvieren kann (zumindest wenn es trocken ist). Das komplette Training im Winter (wie letztes Jahr) auf die Rolle zu verlegen, kommt für mich nicht mehr in Frage. Zumal mir so langsam die Filme ausgehen. Und nach dem vierten Mal „Tour des Lebens“ kennt man da auch schon alle Szenen auswendig. Ich finde die Rolle zum kotzen, bin danach aber immer froh, mich überwunden zu haben. Für alle die es interessiert, hier mein Programm auf den Tacx Sirius Gel Rollentrainer:

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