Dienstag, 21. Oktober 2008
Terminkalender Herbst 2008
Sonntag, 19. Oktober 2008
Indian Summer in Brandenburg (80 km)
Samstag, 27. September 2008
Fläming-Skate Tour (100 km)
Heute sind wir mit halber Besetzung (Stefano und Ralf) mit der Regionalbahn von Berlin nach Luckenwalde gefahren. Eine Tageskarte für eine Person kostete 10 Euro, die Tageskarte für das Rennrad 5 Euro. Die Fahrt dauert nur etwa eine dreiviertel Stunde. Am Ortsrand von Luckenwalde beginnt der Fläming-Skate. Dort kann man Dinge, die man für die Tour nicht benötigt, kostenlos in einem Schließfach deponieren.
Dort begann die Tour auf dem Fläming-Skate, einer ausgezeichneten Strecke mit gut gepflegten Wegen und hervorragender Beschilderung. In Luckenwalde ging es auf dem RK1 (Rundkurs) in östlicher Richtung los. Unser Plan war es, einmal die äußersten Rundkurse bis zum Ausgangspunkt zu befahren, um auf eine maximale Strecke zu kommen. Dafür fuhren wir dann nach Langenlipsdorf in westlicher Richtung auf dem RK4 weiter.
Nach etwa 60 Kilometern nahmen wir in dem Hinterhof einer Speisegaststätte im Örtchen Oehna Platz. Dort verdrücken wir je ein Schnitzel mit Salat und Beilage (hausgemachter Kartoffelsalat und Bratkartoffeln), dazu den obligatorischen halben Liter Spezi und zum Nachtisch Waffeln mit Früchten. Kein Schnäppchen und von üppigen Portionen kann nicht die Rede sein, dafür aber ganz lecker. Zu voller Magen radelt nicht gern.
Gestärkt fielen die letzten Kilometer zurück nach Luckenwalde nicht schwer. Das Wetter war heute grandios und die Strecke nur in Nähe der Städte Jüterborg und Luckenwalde etwas befahrener. Ansonsten fuhren wir weite Strecken ohne jeglichen Gegenverkehr oder bummelnde und schwankende Rollschuhfahrer. Aber auf einer „Skate“-Strecke heißen die wohl „Inline-Skater“. Ist ja schließlich keine Rollschuhbahn.
Mit der Bahn ging es zur vollen Stunde dann wieder zurück nach Berlin. Eine Tour auf dem Fläming-Skate ist uneingeschränkt zu empfehlen. Die Anreise aus Berlin lohnt sich allemal. Wunderschöne Landschaften und eine freundliche Bevölkerung machen schon jetzt Lust auf ein baldiges Wiedersehen.
Freitag, 12. September 2008
Hamburg Cyclassics 2008 (100 km)


Montag, 28. Juli 2008
Dresden Race Day 2008 (120 km)

Mittlerweile sind viele Wochen vergangen. Doch es fällt mir immer noch schwer die richtigen Worte zu finden, um dieses außergewöhnliche Rennen zu beschreiben. An diesem Tag sind wir nicht nur an die physischen und psychischen Grenzen gefahren, wir sind so weit darüber hinausgefahren, daß wir diese Grenzen nur noch als in der Hitze flimmernde Streifen am Horizont wahrgenommen haben.
Noch nie zuvor haben wir uns so sehr für eine Sportveranstaltung verausgabt. Schmerzhafte Muskelkrämpfe, extreme Hitze, gnadenlose Berganstiege (Bobbahn), gut trainierte Konkurrenz, Brechreiz, Schwindel, Schmerz. Aber auch grandiose Aussichten, äußerst nette Zuschauer (die uns zum Teil mit ihren Gartenschläuchen eine kurze Erfrischung ermöglichten), gute Organisation der Rennleitung und Kuchen nach der Zieleinfahrt machten diesen Tag für uns zum besonderen Erlebnis!
Sonntag, 22. Juni 2008
Tour nach Wittenberge (180 km)

Heute sind wir nach Wittenberge gefahren. Da wir in nicht allzu ferner Zukunft mit dem Rad an einem Tag von Berlin nach Hamburg fahren wollen, sollte dies ein erster Langstreckentestlauf sein. Eine Tour durch drei Bundesländer: Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.



Wir fuhren von Berlin über Falkensee, Nauen und Ribbeck durch das wunderschöne Havelland. Mittags machten wir in Havelberg halt, wo wir uns nicht ganz radsportgerecht ernährten. Wir schlugen uns beim Griechen die Bäuche mit Gyros voll und hatten vielleicht auch dadurch den etwas anstrengenderen Teil der Strecke noch vor uns.



Wir wollten uns bei dieser Tour schon mal mit der Beschaffenheit des Weges vertraut machen, da wir spätestens 2009 mit dem Rad bis nach Hamburg fahren werden. Dies war nicht nur angenehm, besonders die letzten Kilometer vor Wittenberge machten uns doch sehr zu schaffen.


Jegliche Motivation – sofern man überhaupt noch davon sprechen konnte – war spätestens beim fünften Wegweiser nach Wittenberge wie weggeblasen. Diese Schilder standen in verschiedenen Abständen in Ortschaften durch die wir kamen. Doch jedesmal war die Entfernungsangabe die selbe. Immer 9 km!


Irgendwie haben wir es dann doch bis Wittenberge geschafft. In einem netten Eiscafe in der Nähe des Bahnhofs schaufelten wir dann noch schnell einen Eisbecher in uns rein, begossen unsere Tour mit einem halben Liter Spezi und fuhren dann mit der Bahn zurück nach Berlin.

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