Sonntag, 2. April 2017
Reuinion Auftakt Tour 2017
In Neuruppin angekommen mussten wir erst einmal über Kopfsteinpflaster durch die, zugegebenermaßen sehr schöne, Innenstadt von Neuruppin. Dann ein Stück Gehweg an der Hauptstraße entlang und kurze Zeit später auf den asphaltierten Radweg. Ab hier begann es dann auch, richtig Spaß zu machen. Laut Wetterbericht sollte der Windgott gnädig gestimmt sein und uns aus Nord-Westlicher Richtung nach Hause schieben. Davon war kurz hinter Neuruppin aber erstmal nichts zu spüren. Auf freiem Feld kam es kräftig von vorn, so dass Ralfs Motto "es gibt keinen Grund mit dem Rennrad unter 30 zu fahren" nicht zu halten war. Mit der nächsten Linkskurve ging es dann aber ab. Ruck zuck stand 38 auf dem Tacho.
So ging es zügig durch die Dörfer bis zum Beginn des "stille Pauline" Radweges. Dieser kann nur jedem Fahrrad-Begeisterten ans Herz gelegt werden. Auf bestem Asphalt geht es fern jeder Straße quer über die Felder bis nach Paulienaue. Es war mal wieder großer Spaß. Zumindest solange, wie Ralfs vorderer Schlauchreifen noch Luft hatte. Denn kurz vor Paulienaue zischte es mal kurz und dann war Schluss mit lustig.
Das Schlauchreifen nicht so populär beim gemeinen Rennradvolk sind, liegt durchaus an der Tatsache, dass man beim Platten echt am Arsch ist. Nix mit schnell mal Schlauch tauschen. Mit der Rasierklinge haben wir den alten von der Felge geschnitten und den neuen ohne Kleber einfach auf die Felge gelegt. Zum Glück hatten wir mit meiner Kartuschenpumpe genug Druck auf den neuen Reifen bekommen, so dass wir die Reise fortsetzen konnten.
Wir malten uns dann aus, wie Ralfs Reifen in der nächsten Kurve ohne ihn geradeaus fährt. Aber der Reifen hielt.
Nun ging es zügig über Bienenfarm, Ribbeck und Nauen nach Falkensee.
Hier gab es dann lecker Kaffee und Kuchen. Ralf und Stefano sind dann noch nach Berlin weiter gefahren.
Es war ein wunderbarer Auftakt zur Saison 2017. Hoffen wir mal, dass noch einige weitere folgen werden.
Samstag, 31. Mai 2014
Mittwoch, 26. März 2014
Montag, 28. Mai 2012
Kanalrunde am Pfingstmontag
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| Unangeleinte Köter - eine wahre Freude für alle Radler und Dauerläufer |
Freitag, 18. Mai 2012
Vatertagswiedervereinigungsherrenrunde
Über Berlin Spandau ging es immer am Wasser entlang nach Henningsdorf, vorbei an Horden von Vatertags-Radlern und saufenden Herrenrunden. Ab Henningsdorf lichteten sich dann die Reihen und man konnte auf der herrlichen Kanalstrecke Richtung Schönwalde auch mal ein bisschen Gas geben. Ab hier ging es immer schön den Havelland Radweg entlang Richtung Paaren im Glien. Dort wurde nicht wie üblich die linke Abfahrt Richtung Nauen genommen, sondern nach einem Tipp meines Chefs geradeaus weiter gefahren. Und siehe da, ein wunderbar asphaltierter Radweg zog sich mitten durch Felder, Wiesen und Wälder.
Da fährt man hier schon jahrelang mit seinem Rennrad durch die Gegend und hat keine Ahnung, was für wunderbare Strecken noch unentdeckt auf einen warten. An der L 273 angekommen ging es dann über Nauen auf altbekannten Pfaden wieder zurück nach Falkensee. Am Ende hatte ich 85 km auf der Uhr und durfte feststellen, dass das Wintertrainig auf der Rolle und die regelmäßigen Runden auch bei unter 10 Grad mir einen klitzekleinen Leistungsvorsprung gegenüber meinen Radsportkameraden verschafft hat. Aber das wird schon noch.
Donnerstag, 3. Mai 2012
Samstag, 12. November 2011
Herbstrunde 2011
Samstag, 17. September 2011
Harz die 2.

Von Wernigerode aus ging es erst einmal wellig über Bad Harzburg nach Oker, wo der Anstieg in die Berge begann. Vorbei an Wildflüssen, Stauseen und Kletterwänden fuhren wir bei mäßiger Steigung aber ordentlichem Gegenwind Richtung Altenau. Dazwischen ein kurzes giftiges Stück mit über 10% Steigung. In Altenau ging es dann mit max. 12% erstmals so richtig zur Sache. Über Dammhaus fuhren wir dann links Richtung Sonnenberg ab. Hier artete es dann in echte Quälerei aus. Die ca. 5 km aufwärts schwankten zischen 8 und 12 % und zogen uns so langsam aber sicher die Kraft aus den Beinen. Hier fiel die Geschwindigkeit teilweise unter 10 km/h. Laut Ralfs eigener Aussage fehlten ihm hier so 2-3 Gänge. Zu allem Übel kachelten auch noch diverse Motorräder mit gefühlten 200 Sachen ziemlich knapp an uns vorbei. 
Oben angekommen ging es dann rechts in einen Auto- und Motorrad-freien Forstweg. Hier konnten wir uns in einer längeren Abfahrt wieder einigermaßen erholen. Unten im Siebertal angekommen, erklommen wir den nächsten Berg, der zum Glück nicht so hoch war und sich gut fahren ließ. Danach links ab nach Sankt Andreasberg. Hier gaben wir uns dann das wohl steilste asphaltierte Stück Straße im Harz. Mit letzter Kraft konnte ich die 19% Steigung der Breiten Straße bezwingen. Mit Ralfs Kurbel war da gar nicht dran zu denken, so dass er schieben musste. Im nächsten Supermarkt wurden dann kurz die Getränke aufgefüllt und weiter ging es runter nach Odertal. Ja und was soll ich Euch sagen, nun ging es zur Abwechselung mal wieder bergauf. Auf der Bundesstraße 27 quälten wir uns bei 6 – 10 % nach oben. 
Über Braunlage dann weiter nach Elend, wo wir natürlich am Ortsschild Bilder machen mussten. Immerhin kam mein Gemütszustand dem Ortsname mittlerweile ziemlich nah. Die letzte Steigung des Tages führte von Elend hoch nach Schierke. Sie ist zwar nicht besonders lang (etwas über 2 km), hat es aber mit 9 – 10 % noch einmal in sich. Und wenn die Kraft weg ist, tut so etwas dann doch schon richtig weh. Aber darum geht es ja, wenn man mit den Rad in die Berge fährt. Die restliche Strecke bestand dann eigentlich nur noch aus der Abfahrt Richtung Wernigerode. Am Ende des Tages stehen ca. 105 km mit etwa 1700 Höhenmeter zu Buche. Ziemlich kaputt aber glücklich ging des mit dem HEX dann wieder zurück nach Berlin. Zum Glück hatten wir im Gegensatz zur letzten Harztour durchgehend gutes Wetter, so dass ich nur ein durchweg positives Fazit ziehen kann. 
Es würde mich wirklich freuen, wenn wir so eine Runde mal in kompletter Besetzung fahren würden. Und Ralf muss ich hier mal meinen Respekt zollen: wer mit so einer Kurbel und noch nicht ganz überwundener Erkältung so ein Tour fährt, gehört definitiv zu den Harten!!!
Dienstag, 26. Juli 2011
Feierabendrunde Havelchaussee
Samstag, 23. Juli 2011
Flaeming Skate (100 km)
Dienstag, 31. Mai 2011
Und wieder Wittenberge
Nur in einigen Orten gab es mal eine kurze Erholung mit neuem Solidarpackt Asphalt. Als wir die Fähre erreicht hatten, waren Hände und Füße kaum noch zu spüren. Unserer guten Laune tat das aber keinen Abbruch. Da wir eh noch auf die Fähre warten mussten, wurden lustig Fotos gemacht und Fruchtriegel getauscht. Die von Alete kamen besonders gut an.
Nach der Fähre ging es ein kleines Stück auf Kopfsteinpflaster weiter bis wir Havelberg erreicht hatten. Ab hier war am Belag nichts mehr auszusetzen. Mit Wind von schräg hinten rollten wir in anständigem Tempo über Strohdene, Rhinow nach Friesack. Ab hier fiel Ralf aber immer wieder weit nach hinten, da der Sattel an seinem neuen Rad seinen Hintern mittlerweile in eine Brei-ähnliche Masse verwandelt hatte. Jeder weitere Kilometer wäre für ihn pure Quälerei gewesen und so sind Stefano und er dann in Paulinenaue in die Bahn gestiegen. Da ich schon ziemlich spät dran war, gab ich auf den letzten 34 km noch mal alles und war etwas über eine Stunde später Zuhause. Insgesamt standen dann 140 km auf der Uhr. Schön war es und das nächste mal nehmen wir ganz sicher wieder die alte Strecke.
Mittwoch, 13. April 2011
Mallorca Trainingslager 2011
Racing Ralle
1.Tag: Santa Ponsa – Puerto de Antratx (40 km)
Nach unserer Landung in Palma und dem anschließenden Transfer in unser Quartier, haben wir uns gleich auf den Weg gemacht, um unsere Fahrräder abzuholen. Die Fahrradstation „Rad International“ befindet sich nur wenige Meter von unserem Hotel, dem „Best Western Plaza“ an einer kleinen Straße in Santa Ponsa, nicht unweit vom Strand. Mit leichter Verspätung haben wir dann unsere Räder in Empfang nehmen dürfen. Uns wurde ganz warm ums Herz, als wir die schicken, weißen Canyon Roadlite erblickten, die in den nächsten 5 Tagen, unsere treuen Reisegefährten sein sollten. Marcus war beim Aushändigen der Räder sicherlich etwas traurig, da er sein Rad, aufgrund von gesundheitlichen Problemen, ja kurzfristig abbestellen musste. Oft habe ich in den kommenden Tagen an ihn gedacht, wenn ich mich mal wieder alleine einen Berg hochgeschraubt habe, wohl wissend das Sven und Ralf schon auf der Spitze auf mich warten. Aber das war sicherlich nicht das letze Trainingslager der RSGT und wir werden noch viele Kilometer gemeinsam zurücklegen.
Da es schon 16:00 Uhr war, haben wir uns für eine kleine Orientierungsrunde nach Puerto de Andratx entschieden. Eine gute Gelegenheit unsere Räder etwas zu beschnuppern und einen ersten Eindruck vom Fitnesszustand zu bekommen. Unser Weg führte uns raus aus Santa Ponsa auf der Avinguda del Rei Jaume und dann links ab, parallel zur Autovia del Poniente. Danach ist es unmöglich den genauen Weg noch einmal nachzuvollziehen. Wir sind durch kleine Dörfer gekommen mit kleinen engen Strassen. Einige Anstiege und kleinen Abfahrten haben schon mal einen kleinen Vorgeschmack gegeben, was in den nächsten Tagen auf uns zukommen sollte. Irgendwie haben wir dann aber die Orientierung wiedererlangt und befanden uns schließlich auf einer angenehm zu fahrenden, leicht hügeligen Straße Richtung Puerto de Antratx. Ich vermute wir fuhren auf der Carrera de Camp de Mar oder auf dem Cami de la Vinya. Am Hafen angelangt haben wir einen tollen Blick auf den Hafen und das dahinter liegende Meer gehabt. Die Sonne stand schon tief und da wir nicht im Dunkeln nach Hause wollten, mussten wir bald den Rückweg antreten. Aber Sven und Ralf wollten noch gerne eine Anhöhe nehmen, die sich kurz vorher auf der Karte entdeckt haben.
Also sind wir um das Hafenbecken rumgefahren und dann rechts ab, wo sich eine steile Rampe vor uns auftat. Sven und Ralf haben sich eifrig an den Aufstieg gemacht und waren bald aus meinem Blickfeld entschwunden. Auch ich habe tapfer gekämpft, musste mich aber nach kurzer Zeit der Steigung geschlagen geben. Den Rest habe ich dann geschoben. Ich bin mir nicht sicher, ob Sven und Ralf wirklich an der Spitze waren. Auf jeden Fall waren sie auch von der Anstrengung gezeichnet. Die Abfahrt ging dann natürlich um so schneller. Allerdings war der Spaß getrübt von einem dicht hinter uns herfahrenden Auto und einem miserablen Straßenbelag. Trotzdem hat es Spaß gemacht. Den Rückweg haben wir dann besser gemeistert. Auf direktem Weg ging es über die Carrer de Savina und der mit rotem Kopfstein gepflasterten Avinguda del Bulevar de Peguera zurück Richtung Santa Ponsa, wo uns Marcus im Hotel schon einen Platz am Buffet gesichert hatte.
Stefano
2.Tag: Valldemossa (110 km)
Ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber ich fahre gerne Berge. Zumindest denke ich das immer vorher, manchmal nachher und ab und an sogar währenddessen. Und so wundert es auch nicht, dass man sich bei der Trainingslager-Planung den Westen der Insel ausgesucht hatte. Wo doch in allen Rennrad-Publikationen ganz klar darauf hingewiesen wird, dass Flachetappen dort absolut nicht möglich seien. Also genau richtig für uns. Theoretisch. Inwieweit so etwas trainingsspezifisch bei quasi komplett untrainierten Hobbyradlern mit etlichen Kilos zuviel auf den Rippen sinnvoll ist, las ich mal dahin gestellt.
Und so ging es dann gleich am zweiten Tag auf die Königsetappe. Nach kurzer Einrollphase über Calvia und Es Capdella schraubten wir und den ersten Pass nach Galilea hoch. Die zumeist bewaldete Serpentinenstrecke ist zum Glück nicht allzu steil und ließ sich erstaunlich gut fahren. Anschließen ging es in rasanter Abfahrt runter nach Puigpunyent, wo schon der nächste Pass auf uns wartete. Der ging dann, zumindest mir, nicht mehr so locker von der Hand. Nachdem aber auch dieser bezwungen wurde, merke ich, wie so ein wenig die Stimmung innerhalb der Radsportgruppe zu kippen begann. Nach ebenfalls schöner Abfahrt unten angekommen überzeugte ich speziell Stefano davon, dass die restlichen 10 km bis nach Valldemossa ja kein Thema mehr seinen. Außerdem wäre ich ja hier schon mal mit dem Auto lang gefahren und der Weg bis nach Valldemosse wäre maximal noch als hügelig zu bezeichnen. Also kein richtiger Berg mehr. Leider hatte ich mich da dann ein wenig vertan.
Die nächsten 8 von 10 km ging es weiter nur bergauf. In Valldemossa angekommen haben wir uns dann erst mal mit lecker Kaffee und Kuchen gestärkt. Und wo man dann schon mal hier war, muss man natürlich auch die (zugegebenermaßen wunderschöne) Serpentinenstrecke runter nach Port de Valldemossa mitnehmen. Das wollte Stefano sich dann aber nicht mehr antun und wartete an der Kreuzung Richtung Esporles auf uns. Dort hatte er dann genug Zeit, die mallorquinische Mauerkunst zu begutachten.
Also schossen Ralf (ziemlich rasant) und ich (ziemlich vorsichtig) runter ans Meer. Schon nach der 8 oder 9 Serpentine kamen bei mir aber die ersten Zweifel auf, ob dass denn eine so gute Idee war. Die Abfahrt nahm einfach kein Ende und das musste man ja alles auch irgendwie wieder hoch. Unten kurz ein paar Bilder geschossen und weiter ging es mit unserer Klettertour. Bereits nach etwa der Hälfte des Aufstieges lief mein Akku im roten Bereich. Spätestens hier lag dann auch meine Freundschaft zu den Bergen auf Eis. Das war pure Quälerei. Viel länger hätte der Aufstieg am Ende auch nicht sein dürfen, sonst wäre ich wahrscheinlich einfach umgekippt. Umso mehr genoss ich dann die Abfahrt runter zur Kreuzung, an der Stefano auf uns wartete.
Als wir dann wieder vollständig waren, nahmen wir die Küstenstrasse über Banyalbufur, Estellence runter nach Andratx. Diese Strecke ist wahrscheinlich eine der landschaftlich schönsten auf Mallorca. Dummerweise geht es die ganze Zeit hoch und runter. Und so gab uns dieser Teil dann auch den Rest. In Andratx mussten wir uns dann sogar von Moutainbike-Fahrern überholen lassen, da wir alle total im Eimer waren. Über Peguera ging es anschließend zurück nach Santa Ponsa. Mit Betonbeinen erst mal die Dusche geentert und anschließend sah die Welt schon ein bisschen besser aus. Am Ende des Tages stehen 110 km mit ca. 2200 hm zu Buche. Für Berliner Flachlandindianer gar nicht mal so schlecht. Die Durchschnittsgeschwindigkeit behalte ich aber für mich.
Sven
3.Tag: Puig de Randa (124 km)
Nach unserer gestrigen Tour über die Berge Mallorcas, sollte es heute flacher zur Sache gehen. Die Fahrt nach Sa Marina / Port de Valldemossa (Klein Sa Calobra) saß uns noch ganz schon in den Knochen, als wir uns nach einem englisch geprägten Frühstück auf den Weg machten. Von Santa Ponsa fuhren wir erst einmal nach Palma. Auf einer stark gefahrenen Straße gelangten wir zum Hafen. Bis dahin war die Strecke aufgrund des Verkehrs keine große Freude, aber auf Höhe der Kathedrale begann dann der Radweg, der uns direkt am Meer bis nach El Arenal führte. Der Radweg ist gut ausgebaut mit einem Belag, der sich wirklich hervorragend fahren läßt. Allerdings ist er aufgrund der Enge, der entgegenkommenden Radler und der steilen Kurven nicht unbedingt für Rennräder ausgelegt. Aber wir wollten es heute ja ohnehin etwas gemütlicher angehen. Auf unserem Weg passierten wir nicht nur den Ballermann, sondern auch die berühmte Schinkenstraße, das Oberbayern und den Bierkönig, bevor wir uns nach einem kurzen Tankstopp (hellblauer isotonischer Trank, Eroski Eigenmarke) auf den Weg ins Landesinnere begaben.
Ab hier machte es richtig Spaß, da der Verkehr nun deutlich abnahm. Der Puig de Randa war bereits von weitem zu sehen. Dieser Tafelberg in der Inselmitte war bereits vor zwei Jahren das Ziel einer unserer Touren. Wir wußten also, was uns erwartete. Diesmal näherten wir uns allerdings aus westlicher Richtung. Nach den Bergen vom Vortag konnte uns die Höhe von 542 Meter nicht sonderlich schocken. Selbst unser etwas bergmüder Salzkrustenmann fuhr den Randa ohne Probleme hinauf. Dort gönnten wir uns einen Kaffee und begutachteten die anderen Rennräder, die im Innenhof des Klosters standen. Nach dieser Stärkung entschieden wir, nicht direkt nach Palma zurückzufahren, sondern weiter nordöstlich nach Inca zu radeln. Der Randa gab uns jede Menge Schwung mit auf diese Etappe, so daß wir für eine ganze Weile ein hohes Tempo halten konnten.
Abfahrt vom Puig de Randa nach Randa
Es gab bis nach Inca nur wenig Verkehr, doch der Straßenbelag wurde zunehmend schlechter. Es war nur zu ertragen, da es stets leicht bergab ging. Durchgeschüttelt und erschöpft ließen wir uns den Fahrkartenautomaten am Bahnhof von Inca erklären und machten uns mit der Bummelbahn auf den Rückweg nach Palma. Der kleine Zug hielt wirklich an jeder Milchkanne auf dem Weg in die Hauptstadt, doch waren wir froh, diesen Weg nicht selber fahren zu müssen. Endlich in Palma angekommen, mußten wir nun vom unterirdischen Hauptbahnhof (Stuttgart 21 läßt grüßen!) wieder zum Hafen. Der Weg führte uns geradewegs durch die Fußgängerzone und nach kurzer Fahrt konnten wir die dort angelegten Luxusjachten sehen. Entlang der Hafenanlagen und quer über eine autobahnmäßige Schnellstraße gelangten wir wieder auf die Straße, die wir bereits am Morgen fuhren. Die Sonne stand bereits tief, als wir wieder nach Santa Ponsa kamen. Nach einer schnellen Dusche aßen wir mit Marcus zu Abend und ließen danach den Tag auf unserem Balkon bei spanischem Bier und polnischem Wodka Revue passieren. Dann besprachen wir noch die nächste Bergetappe, die nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht auf uns wartete…
4.Tag: Soller (Bericht folgt - Sven + Marcus) (120 km)
5. Tag: Tapas (46 km)
Abfahrt vom Coll de Soller nach Soller
Samstag, 19. März 2011
Fahrt nach Ribbeck (Nauen)
Samstag, 12. März 2011
Sonntag, 31. Oktober 2010
Donnerstag, 26. August 2010
Montag, 26. Juli 2010
Sonntag, 25. April 2010
Dzien dobry!
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Ja jestem glodna. Chce mi sie pic. Jestem zmeczona. Ja nie mowie po polsku...
Samstag, 17. April 2010
Spreewaldmarathon 2010
Gegen 8:00 Uhr startete ich dann mit ungefähr 150 weiteren Fahrern. In Lübben ging es zunächst noch gemächlich zur Sache, doch kaum hinter der Stadtgrenze nahm das Tempo deutlich zu. Ich fühlte mich gut und hängte mich auch gleich ein eine stärkere Gruppe. Mit einem ordentlichen Tempo nicht unter 35 km/h fuhr ich in dieser Gruppe bis zum ersten Versorgungpunkt in Krausnick, an dem alle Fahrer halten mußten, um sich einen Stempel auf die Fahrkontrollkarte geben zu lassen.

Zwei schnelle Fahrer näherten sich nach einer gefühlten Ewigkeit. Ich hängte mich an sie, doch konnte ich deren hohes Tempo nur etwa eine Viertelstunde halten. Irgendwann kam dann die Gruppe, mit der zuvor gefahren war. Doch ich war bereits zu fertig, um länger als etwa eine halbe Stunde dran zu bleiben.
Hinter der Ziellinie wurde ich dann von einer freundlichen Dame in ortsüblicher Tracht mit einer goldenen Gurkenmedaille für meine Mühen belohnt. Marcus war etwa eine halbe Stunde vor mir über die Ziellinie gefahren und hatte sich eine bronzene Gurke verdient.
Für die 200 Kilometer Fahrer gab es bei der Akkreditierung einen Gutschein für die Nudelfeier (Pasta Party). Es gab zwar keine Nudeln, dafür aber einen leckeren Eintopf aus einer Gulaschkanone (vermutlich eine alte NVA-Feldküche). Der bodenständige Eintopf paßte auch besser in den Spreewald, als die italienische Nationalspeise. Marcus holte sich auch eine Portion, brachte noch zwei Bier mit, und wir erholten uns von der strapaziösen Rundfahrt auf der Festwiese.Samstag, 10. April 2010
Havellandrunde
Mit meiner Anreise per Rennrad kam ich auf einen dreistelligen Kilometerstand, Marcus blieb knapp darunter, da er von Falkensee mit der Bahn nach Hause fuhr. Bei Sven und Stefano dürfte der Tachometerstand etwa 60 Kilometer anzeigen. Auf unserer kleinen Runde blieben wir trocken, jedoch kamen wir bei der Anreise nach Finkenkrug in einen kurzen Schauer. Das gleiche passierte mir dann nochmals auf dem Weg zurück nach Moabit. Aber trotz duchnässter Kleidung und eher niedrigen Temperaturen war es eine schöne erste gemeinsame Ausfahrt.
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